Quedlinburger CDU trauert um Jörg Hasenheyer
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Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb der ehemalige Ortsvorsitzende der CDU Quedlinburg Jörg Hasenheyer. Insbesondere in den Nachwendejahren prägte Jörg Hasenheyer unserenStadtverband. Als langjähriger Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion stand erimmer in der ersten Reihe der Entscheidungsträger. 2014 ernannte ihn derStadtrat zu seinem Ehrenmitglied. Wir trauern mit seiner Familie. Er wird uns mit seiner humorvollen Art und trotzdem ernsthaften Blick auf die Dinge unvergessen bleiben. |
Schwerpunkte zur Bundestagswahl beraten
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Harzer Schwerpunkte zur Bundestagswahl 2017
Der CDU Stadtverband Quedlinburg hatte jüngst seine Mitglieder zur einer politischen Beratung zur den Harzer Schwerpunkten zur Bundestagswahl aufgerufen. Die Grundlage war entsprechende Beschlussempfehlung des vorgelegten Entwurfs vom Kreisparteitag der Harzer CDU vom 18. November 2016. Ulrich Thomas machte als Kreisvorsitzender allgemeine Ausführungen zum Entwurf der Harzer Schwerpunkte, in dem er noch einmal die Wichtigkeit dieser Zuarbeit zum Bundestagswahlprogramm hervorhob. Mit diesen Punkten wollen die Harzer Christdemokraten Forderungen an die Bundespolitik niederschreiben und den Kurs für die kommenden 4 Jahre bestimmen. Zu den 11 vorgelegten Punkten konnte jedes Mitglied seinen eigenen Vorschläge und Anregungen vorstellen, worüber anschließend beraten, diskutiert und abgestimmt wurde.
1. Das klassische Familienbild ist die tragende Säule unserer Gesellschaft
2. Moderne Bildung und Wissenschaft
3. Bessere Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
4. Solide Finanzausstattung auf allen Ebenen
5. Gute Gesundheitsversorgung auch in Zukunft
6. Weiterer Ausbau der Infrastruktur
7. Förderung des Tourismus im Harz
8. Stärkung von Landwirtschaft und ländlichen Raum
9. Flüchtling- und Asylpolitik konsequent umsetzen
10 Zuwanderung braucht klare Regeln
11. Es gibt kein Vaterland Europa, sondern ein Europa der Vaterländer
Im Rahmen eines Kreisparteitages, der Ende Februar stattfinden wird, soll dann über dieses Papier endgültig abgestimmt werden.
Mit dem Rad den Tourismus ankurbeln und Quedlinburg lebenswerter gestalten
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Seit vielen Jahren ist die Stadt Quedlinburg als Weltkulturerbe weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, tausende Kulturliebhaber kommen im Jahr in unsere Stadt und beleben den Tourismus – die meisten von ihnen mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit dem Fahrrad erreichen uns noch vergleichsweise wenige Besucher, doch damit soll nun Schluss sein, denn die CDU-Fraktion im Quedlinburger Stadtrat setzt sich seit einiger Zeit für ein fahrradfreundliches Quedlinburg ein. Nicht nur, weil es immer mehr Fahrradtouristen gibt und das Rad eine gesunde Alternative zum Auto darstellt, sondern auch weil Fahrradtouristen für einen jährlichen Bruttoumsatz von 3,5 Millionen Euro sorgen.
Um Quedlinburg noch attraktiver für Radfahrer zu machen, ist es daher unbedingt erforderlich, die Welterbestadt an das bundes- und europaweite Radnetz anzuschließen. Der Europaradweg R1 führt bisher noch an unserer Stadt vorbei – das soll sich nun ändern: wir als CDU stehen dafür ein, dass der R1 zeitnah direkt durch Quedlinburgs Kernstadt führt. Dafür sollen Thale und Quedlinburg per Rad über den Neinstedter Feldweg besser miteinander vernetzt und der Weg so saniert werden, dass Radfahrer problemlos auf den R1 kommen können – und dabei einen Zwischenstopp bei uns in Quedlinburg einlegen. Quedlinburg könnte damit ein wichtiger Ausgangspunkt für Radler werden, die den Vorharz besichtigen wollen. Auch sollen Radwege im Außenringbereich nicht mehr plötzlich enden und Einbahnstraßen in der Stadt zu sogenannten unechten Einbahnstraßen werden, also für Radfahrer in beide Richtungen befahrbar sein.
Ein zweiter wichtiger Bestandteil des neuen fahrradfreundlichen Weltkulturerbes soll die Eingliederung in den Radweg Deutsche Einheit werden. Jener soll 2018 fertig gestellt werden und von Bonn nach Berlin führen. Dies wäre eine starke Aufwertung der Stadt, da die mehr als 1000km lange Strecke sehr attraktiv für Radfahrer und Touristen ist und Quedlinburg somit auch in Werbebroschüren des Bundes aufgenommen würde.
In bestimmten Abständen sollen auf der Strecke Radstationen installiert werden, an denen die Radler Halt machen, essen und trinken und ihr E-Bike (Elektromobilität spielt in diesen Tagen eine immer größere Rolle) aufladen können. Die CDU-Fraktion engagiert sich dafür, diese Station in Quedlinburg auf dem Wipertihof zu installieren, erste Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Besitzer des Geländes waren bereits erfolgreich.
Stadtrat Ralph Albrecht setzt sich schon lange für das Gesamtprojekt „Fahrradfreundliche Stadt Quedlinburg“ ein und sieht darin eine besondere Chance: „Der Wipertihof bietet ein beeindruckendes historisches Gelände zum Einkehren, von wo aus die Besucher direkten Zugang zum Schloss und dem Münzenberg haben. Während ihre Räder hier aufladen, können sie die Stadt erkunden und sich ausruhen. Auch einen öffentlichen WLAN-Zugang gibt es bereits auf dem Hof, so könnten die Gäste bspw. direkt über ihr Smartphone Hotelzimmer buchen oder sich über die Stadt informieren“.
Das Bundesverkehrsministerium hat bisher 4,8 Millionen Euro in das Projekt investiert. Wir als CDU werden uns auch weiterhin für das Projekt engagieren.
Warum in die „Sterne“ schweifen, sieh das Gute liegt so nah …
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Diese etwas abgewandelte Form des Anfangs von Goethes Vierzeiler soll die Einstimmung auf eine ganz besondere Mitgliederversammlung sein, bei der wir den Sternen ein Stück näher gekommen sind.
Auf dem „kleinen Strohberg“ erwartete uns am letzten Mittwoch Herr Brücke und sein Team vom Sternwarte Verein e. V.
Der Blick von dort über Quedlinburg bedarf keiner Worte, das Foto spricht für sich.

In einem sehr interessanten Vortrag informierte uns Herr Brücke über bereits vorgenommene und für alle ersichtliche Baumaßnahmen sowie noch zu tätigende Maßnahmen, für die Sternwarte in Quedlinburg.

Von den bisherigen Arbeiten konnten wir uns nach dem Vortrag schließlich selbst überzeugen. Da war auch etwas Mut gefordert, denn es ging durch einen Schacht hinab in die Tiefen des Wasserspeichers, der seinerzeit gemeinsam mit dem Bau des alten Wasserwerkes für Quedlinburg errichtet wurde und der nahe gelegenen Siedlung auf dem Münzenberg diente.
Imposant und schön, auch hier lassen wir Bilder sprechen …


Von der Tiefe ging es dann auf den bereits mit sehr viel Eigeninitiative umgebauten und Denkmal geschützten Wasserturm. Dieser hat bereits eine Sternwartenkuppel, die der Verein vor der Verschrottung gerettet hat und die bereits die Sternenwarte als solches erkennen lässt.

Mit einem Polittalk und einer kleinen Stärkung ließen wir den Abend dann mit vielen neu gewonnen Eindrücken und Informationen ausklingen.

Ein ganz herzliches Dankeschön noch einmal an Herrn Brücke und dem Sternwarteverein e. V. Quedlinburg für diesen schönen Abend.
CDU Stadtverband Quedlinburg besucht Bildungshaus Carl Ritter
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Es ist schon zu einer Tradition geworden die Mitgliederversammlungen an interessanten Orten Quedlinburgs stattfinden zu lassen.
Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU Stadtverbandes Quedlinburg besuchten die Mitglieder das Bildungshaus Carl Ritter. Unter dem Dach des historischen Gebäudes findet man den Sitz der Kreisvolkshochschule Harz GmbH, Kreismusikschule Harz Bereich Quedlinburg und der Kreisbibliothek Quedlinburg. Die Geschäftsführerin der Kreisvolkshochschule, Gerlinde Schöpp, führte persönlich die Gäste durch das Bildungshaus und erzählte über die Geschichte des Hauses.
Über einen gläsernen Windfang erreicht man das neu konzipierte Foyer. Hier wird an einem Tresen Auskunft über alle Aktivitäten im Haus, über die Angebote der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule erteilt und die Buchausleihe der Kreisbibliothek abgewickelt. Gleichzeitig erfuhren die Besucher, dass die Kreisbibliothek ihr neues Domizil nach der Sanierung des Hauses im Jahr 2011 bezogen hat und ist hier im gesamten Erdgeschoss präsent. Ihr Medienbestand wurde neu strukturiert und mit einem modernen Buchungs- und Sicherungssystem ausgestattet, zu dem auch die Durchgangsschleuse im Foyer gehört.
In der anschließenden Versammlung im Restaurant „Zum Pölkentor“ berichtete CDU Ortschef und Oberbürgermeister Frank Ruch aus dem Stadtgeschehen. Es folgten weitere, wie gewohnt informative Berichte von unserem Landtagsabgeordneten Ulrich Thomas aus der Landeshauptstadt sowie von Kreistagsabgeordneten Hardy Seidel aus dem Harzkreis.