Der CDU-Stadtverband Quedlinburg bekennt sich klar zum Zukunftsprojekt „Morgenrot“. Dieses Vorhaben soll langfristig finanzielle Stabilität für unsere Stadt sichern und ist damit eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

„Wir stehen vor der Aufgabe, Quedlinburg auch in den kommenden Jahrzehnten handlungsfähig zu halten. Das Zukunftsprojekt Morgenrot eröffnet uns diese Chance – für solide Finanzen, moderne Infrastruktur und neue Arbeitsplätze“, so Sebastian Petrusch, der Vorsitzende des CDU- Stadtverbandes.

Weiter sagt er „ich bin dankbar dafür, dass der Stadtrat mehrheitlich den Weg frei gemacht hat, um die Öffentlichkeit sowie die Träger öffentlicher Belange am Projekt beteiligen zu können“.

Derzeit beantragt die Stadt jährlich Städtebaufördermittel von rund sechs Millionen Euro – tatsächlich fließt jedoch nur ein Bruchteil dieser Summe. Ab dem Jahr 2030 sind die städtischen Rücklagen aufgebraucht. Spätestens dann drohen schmerzhafte Kürzungen bei wichtigen Projekten wie beispielsweise dem Ökogarten, der Bibliothek, dem Harztheater oder der Harzer Schmalspurbahn (HSB).

Mit den zusätzlichen Einnahmen aus dem Projekt Morgenrot können dringend notwendige Investitionen beschleunigt werden – etwa im Straßenbau, damit Straßen wie der Rambergweg, die Blankenburger Straße, der Bornholzweg, die Stecklenberger Straße oder die Gartenstraße in Gernrode nicht erst nach 2040 saniert werden.

Die Errichtung von Windenergieanlagen ist nicht nur ein Beitrag für sinkende Stromkosten und langfristig kostengünstige Fernwärme sondern auch für neue, sichere Arbeitsplätze am Standort.

„Wenn wir diese Chance nicht nutzen, werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem auf Windräder in den Gemeinden Seeland und Ballenstedt blicken – nur dann ohne selbst von den Einnahmen zu profitieren“, betont Ulrich Thomas MdL, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion Quedlinburg.

„Wir sagen aber auch ganz klar: Wir unterstützen das Projekt der Investoren, solange der Welterbetitel Quedlinburgs nicht gefährdet ist. Der Anblick von Windrädern ist sicher nicht jedermanns Sache – aber die Chancen und Vorteile überwiegen deutlich die Risiken und Nachteile“, so der CDU Stadtverband.

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